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DasViertelJahrhundertJubiläumsfest (14.09.2016)

Upps… schon vorbei?! Schön wars! Wer nicht dabei war, hat es leider verpasst!

Wie erwartet war DasViertelJahrhundertJubiläumsfest eine heiße Sache mit wärmenden Worten zu vergangenen und zukünftigen künstlerischen Aktivitäten und mit kalten Getränken.

Manch einer fühlte sich eher in der Sauna als in Künstlerateliers. Die »LOS AMIGOS« heizten zusätzlich mit heißen Rhythmen ein, die Stimmung kochte bei gefühlten 50°C und der Schweiß floss – nicht nur bei den tanzenden Gästen.

Dank an unsere Festgäste, alle Redner – Constanze Schneider, Ludo Kaiser, Günther Diehl, alle Freunde, Unterstützer und Kollegen! Dank an Annegret Kamara mit ihrem Kurzauftritt »Bella singt« und Harry Keatons zauberhafte Einlage. Danke für alle leckeren Buffettspenden!

Das neu gestaltete Foyer ( 10.02.2016)

Dank des tatkräftigen Einsatzes durch Joachim Veit, dem handwerkenden Kassenwart des Projekt Bleichstraße 14 H e.V. und Nils Wildegans mit seinen vielseitigen Fähigkeiten, u.a. als Veranstaltungstechniker, Bühnenbildner, Handwerker, Ideengeber… ist unser Foyer zum echten Schmuckstück geworden. Neue Raumkonzeption und Farbgebung haben das Ambiente aufgefrischt und lassen den Raum offener wirken.
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Raumkonzept: Nils Wildegans


Das großformatige Gemälde „das wüste lebt“ von Pelusa Petzel, das während der Probenarbeiten zu eben dieser Stadttheaterproduktion 2004 in der alten Schlosserei der EVO entstand, hätte im neu gestalteten Foyer zu unserem Bedauern keinen Platz gefunden.

Eine gute Lösung dieses Problems brachte der Vorschlag, das Gemälde in kleinere Bilder zu teilen. Diese Idee wurde von der Malerin bedenkenlos akzeptiert. So nahmen sich Pelusa Petzel, Andreas Masche und Jochen Anderle der Aufgabe des „Filetierens“ mit beachtenswertem Erfolg an.

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»Kreppel satt im Theateratelier Bleichstraße 14 H« (17.03.2011)

(Alt)WEIBERZAUBER . Bei Ödmanns daheim, Gundula lädt ein.

Es hat sich ausgezaubert in Gundulas Wohnzimmer. Die närrischen Tage sind vorbei. Die Wohnzimmerkulisse ist abgebaut und die schwarzen Bühnen­vorhänge hängen da, als wäre nichts gewesen. Doch alle Besucher, die sich an einem der vier Abende zum „(Alt)Weiber­zauber“ im Theateratelier Bleichstraße 14 H einfanden, werden sich mit einem Schmunzeln an die unterhaltsamen Stunden erinnern.

Gundula Ödmann und ihre Freundinnen haben „die Hütte gerockt“ und ein Feuer­werk der guten Unterhaltung abgebrannt. Dank der Teilstreckenbeauf-tragten Elvira Schröder war dieser „Privat-Max-Event“ in Gundulas Wohnstube nach allen Seiten abgesichert, auch wenn Gundula nahe am Rande eines Nervenzusammenbruchs agierte: „Mir brenne gleisch mei Sischerunge dursch!“. Die Gastgeberin wurde mit den Festvorbereitungen einfach nicht fertig und hatte zu ihrem großen Schreck auch noch vergessen die Kreppel zu besorgen. „Kreppel brauch isch unbedingt.“ Denn Gundula wollte mit ihren Freundinnen richtig nostalgisch Fasching feiern und das geht ohne Kreppel nicht. Außerdem sollte jede eine Überraschung fürs Programm mitbringen.

Zu allem Überfluss, aber zum besonderen Vergnügen der Zuschauer kamen jede Menge, allerdings ganz anders geartete Überraschungen bei Gundula hereingeplatzt. Zwischen persönlicher Reiseberatung durch Rita Schwanthaler, die beim Reizwort „Krise“ direkt zum Fenster hereinkletterte, um ihre Reiseangebote in Krisengebiete anzupreisen und individueller Wellnessbehandlung durch Frau Dr. Kittmann, wusste Gundula bald nicht mehr wo ihr der Kopf stand, wollte sie doch weder weg, noch Faltenglättung, denn die Bude hockte mit Gästen voll.

Der explosive Auftritt der Zauberin Michelle erschreckte Gundula fast zu Tode, verschaffte ihr aber ein wenig Luft, um doch noch Kreppel zu besorgen, während „Zaubersternsche“ Michelle „nach de Leut gucke“ sollte. Nebenbei zauberte Michelle mal schnell die Dekoration an die Wände und entdeckte Mentalisten im Publikum, u. a. auch Oberbürgermeister Horst Schneider, der demnach wohl auch den Wahlausgang voraussagen könnte. Mit viel Verspätung kam Gundulas Freundin Helga aus Kulmbach angereist. Sie kämpfte mit der Großstadtluft und der Offenbacher Mentalität an sich, rang mit ihrem eigenen Gefühlsüberschuss und wehrte sich standhaft gegen ihr Stimmungstief.

Kaum angekommen drohte ein Überfall. Der „Taliban“ stand vor der Tür, hing an der Wand und dröhnte aus dem Radio. Halb­nackte Mädchen, ein schlimmer Unfall, Gundula nicht da und das alles auf dem kriminellen Pflaster in Offenbach. Helga trank sich ihren Aufenthalt in Offenbach mit dem ein- oder anderen Gläschen Bowle erfolgreich schön und schwelgte in Erinnerungen an ihre Jugend. Als Gundula und Helga endlich im Wohnzimmer vereint waren, konnte es eigentlich losgehen. Die Kreppel waren besorgt, der vermeintliche Taliban enttarnte sich selbst als Freundin Petra aus Rumpenheim, die zur Faschings­feier als Bauchtänzerin auftreten wollte. „Wie so e Fetzje Stoff die Mensche doch verännert…“

Zur Komplettierung des närrischen Weiberkleeblatts fehlte nur noch Nachbarin Michelle, die aufs Stichwort ihren zweiten explosiven Auftritt hatte. Jetzt stand der Feier nichts mehr im Wege und alle freuten sich auf die vorbereiteten Überraschungen. Aus dem Publikum wurde ein „Freiwil­li­ger“ ausgewählt und mitten ins Wohnzimmer platziert. Die Zuschauer staunten nicht schlecht, welch verborgene Talente in ihren Reihen saßen. Im stilechten Zauberkostüm legte der überraschte Zuschauer eine gekonnte Zaubernummer auf den Teppich – klar, Zauberin Michelle griff ihm dabei unter die Arme. „Wie im richtigen Leben – die Frau macht die Arbeit, der Mann kriegt den Applaus“, ließen Gundula und Helga einstimmig verlauten. Die Stimmung war auf dem Siedepunkt, als die vier Freundin­nen in einer mitreißenden Choreografie zum Finale noch einen draufsetzten.

Petra Kamalu, Michelle Spillner, Sabine Scholz und Ulrike Happel erwiesen sich laut Publikumskommentar als „wahre Stimmungskanonen“. Bombig – bombastisch. „Un im nächste Jahr gibt’s e Fernsehübertrachung…….“

Fotos: Hans-Jürgen Herrmann

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»Fettes Programm und gefüllte Kreppel« (20.02.2010)

Wenn Berthold aus dem Haus ist, tanzt Gundula auf dem Tisch

Offenbach (dk). Blitz und Donner krachen aus der Nachbarwohnung bis in Gundulas gute Stube. Zauberin „Mischelle“ hat wieder einen Trick ausprobiert. Brühwarm erzählt sie es der schrulligen Kittelschür­zenträgerin, die mit Staubsauger und Staubtuch Bertholds Spruen verwischt. Denn der ist beim Skatspiel und Gundula hat sturmfreie Bude. Grund genug, sich Freundinnen einzuladen. „Mischelle“ inklusive, die gerade recht kommt. Denn Gundula muss noch Kreppel besorgen. Also bricht „Frollein Mischelle“ gleich mit dem Rauchverbot im Theatersaal, pumpt unbedarfte Eintrittszahler an, um den gemoppsten Zehneuroschein dann aus der angerauchten Zigarette hervorzuzaubern. Applaus! Auch für Rita Schwanthaler vom Reisebüro, die vom Balkon aus in die Ödmannsche Wohnung einsteigt und ihre Reiseangebote anpreist.

Mit dabei auch die Sonderfahrt „Faschings­flucht im Butterkutter.“ Zitate aus vorheri­gen Produktionen, die auch für viele Gäste unvergessen geblieben sind. Gundula hat indes wohl vergessen, dass sie sich Helga aus Bayreuth eingeladen hat. Denn die steht schließlich wie bestellt und nicht abgeholt auf dem frisch gesaugten Teppich der ehelichen Tatsachen und plaudert nachvollziehbar von ihrem „Willi,“ der es kaum noch aus dem Fernsehsessel schafft. Wie sich die Ehen gleichen! Ob in Offenbach oder Bayreuth. Da ist Hopfen und Malz verloren und selbst die Wellnessfachberatungen von Elke und Monika sind da Perlen vor die Säue, was die gealterte Männlichkeit der Ehepartner angeht.

Aber schließlich war auch „Alt-Weiber­fastnacht“ angesagt im Theateratelier. Und deshalb lag auch die Ordnung im Mietbunker irgendwo in Offenbach in den bewährten Händen der Teilstreckenkon­trolleurin Thea Puppick. Ein Programm von Frauen nicht nur für Frauen. Drei ausverkaufte Vorstellungen lockten auch viele Männer ins Theateratelier, die sich davon überzeugen konnten, wie es bei ihnen zu Hause abgeht, wenn der Skatabend angesagt ist und der Herr im Haus außer Haus ist. Erhellende Erkenntnisse offenbarten sich da den Männern, die gesprochene und gespielte Wahrheiten allerdings mit Fassung trugen. Schließlich war ja auch Fassenacht. Da drückt die Zielscheibe weiblichen Spotts auch mal ein Hühnerauge zu. Außerdem gabs ja noch Wegzehrung: Kreppel für alle gab es am Ende. Dank an Bäcker Beck für die großzügigen Krapfenspenden zur andeutungsweisen Sättigung der Massen.

Fotos: Jochen Anderle

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»Die Prinzessin und der Rapper« Premiere (14.05.09)

Mit grossem Erfolg hatte am 13.05.2009 die neue Eigenproduktion „ Die Prinzessin und der Rapper” des Ensembles Theateratelier 14H Premiere

Inszeniert von dem in der Theaterszene bestens bekannten Regisseur Jürg Schlachter aus München überzeugen Sabine Scholz als der von zu Hause weggelaufene »Rap« und Ulrike Happel als die aus dem Märchenland verbannte »Prinzessin Unzel«. Ein brillantes Stück aus der Feder von Dieter Kögel.

Die Geschichte handelt davon, wie die beiden sehr gegensätzlichen Figuren gemeinsam einen Weg finden, um aus ihren individuellen Schwierigkeiten und Konflikten heraus zu kommen. Sie erzählt von Lebensart und -umständen von Rap und Unzel, die sich langsam annähern und voneinander lernen, dass man auch

Erwachsenen Paroli bieten und sich für eigene Interessen einsetzten muss, um Veränderungen zu bewirken.

Vielen Dank an die Klasse 3a der Uhlandschule in Offenbach und der Schulleiterin Frau Schranz, die durch grosses Engagement die Produktion unterstützt haben. Ausserdem haben wir uns sehr darüber gefreut, dass die SchülerInnen der Alteburgschule aus Biebergemünd/Kassel keine Mühen gescheut hat, bei der Premiere in Offenbach dabei zu sein.

Fotografiert von Hans-Jürgen Herrmann und Jochen Anderle

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