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das ist neu!

klingspor-museum-logo
logo_Kuenste_oeffnen_WeltenMit dem Klingspor Museum verbindet uns 2020 die Fortsetzung unserer Kooperation über das Förderprogramm „Künste öffnen Welten“ der Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung im Rahmen von „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“, dem Förderprogramm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung. In der zweiten Winterferienwoche im Januar fand bereits ein Ferienworkshop zu dem Thema „RAUMgreifend II POPUP -Theater märchenhaft“, für Kinder im Alter von 8 bis 12 Jahren statt. Die jungen Darsteller konnten unter professioneller Anleitung das Thema Märchen kreativ bearbeiten und haben mit viel Elan, Spielfreude und durchaus ungewöhnlichen Ideen eine tolle Aufführung auf die Bühne im Theateratelier gezaubert. Nun folgt ein weiteres Workshopangebot in den ersten beiden Sommerferienwochen im Museum für Kids im Alter von 9 bis 13 Jahren, das inhaltlich unter dem Thema Umwelt stehen soll. An „Schnuppertagen“ im Frühjahr soll durch Einblicke in die Arbeitsweise und Inhalte, Spaß am Spiel vermittelt werden, um so TeilnehmerInnen für den Kurs zu interessieren.

Für das 2. Halbjahr 2020 ist in Kooperation mit der Wilhelmschule (Offenbach) und FLUX ein neues Projekt über das Förderprogramm tanz+theater machen stark in Planung. Unter dem Thema „RÄUME“ war im 2. Halbjahr 2019 mit einer Gruppe von Kindern der 3. und 4. Klassen die Stadt erkundet worden, in Hinblick auf öffentliche Plätze, Gebäude, Orte, Räume, die für die Kinder in ihrem Alltag relevant sind. Mit viel Spiel- und Improvisationslust entwickelten die Kursteilnehmer-Innen mit Unterstützung der Ensemble-Schauspielerinnen eine theatrale Collage mit projizierten Bühnenbildern und Videoeinspielungen. Es wurde jeweils eine Vorstellung für die Familien und Freunde der Theatergruppe und die Klassen der beteiligten Kinder gegeben. Das Publikum honorierte die Leistungen der Kinder mit starkem Beifall und Begeisterung.

Die TUSCH-Partnerschaft zwischen dem Theateratelier vom Projekt Bleichstraße 14H / Offenbach und der Grundschule Bieber/ Mauerfeldschule in Offenbach startete mit Beginn des Schuljahres 2018/19 und befindet sich jetzt im zweiten Jahr der Zusammenarbeit.

Die Kooperation der beiden Institutionen besteht schon einige Zeit und basiert neben theaterpädagogisch vorbereiteten Theaterbesuchen unterschiedlicher Klassen der Außenstelle der Grundschule Bieber im Stadtteil Bieber – Waldhof (Ottersfuhrstraße), auf einem intensiven Theaterworkshop im Rahmen einer Projektwoche. Ziel dieser Zusammenarbeit war und ist es, den Schülerinnen und Schülern Theaterarbeit in all ihren Facetten (Stückentwicklung, Bühnenbild und Schauspiel) näher zu bringen.

Das aktuelle TUSCH-Projekt in der Klasse 3b, an dem insgesamt 12 Schülerinnen und 11 Schüler im Alter zwischen 8 und 10 Jahren teilnehmen, setzt sich auf Wunsch der Kinder theatral mit dem Thema Plastikmüll auseinander. Die Beschäftigung mit der Müllproblematik steht derzeit an der Schule mit im Fokus der Bildungsarbeit.

Schon während des Startworkshops im Oktober zeichnete sich ab, dass die Kinder starkes Interesse und Spaß an szenischem Spiel, Arbeit mit Objekten und Stückentwicklung haben. Dies ist die Basis für die Zusammenarbeit der Kinder mit den Schauspielerinnen Ulrike Happel und Sabine Scholz und der begleitenden Klassenlehrerin Frau Franke. Das Stück „Klassenfahrt mit Nebenwirkung“ an dem derzeit gearbeitet wird, entstand aus den Ideen und den sehr spielfreudigen Improvisationen der SchülerInnen und wird im Juni im Rahmen des TUSCHspektakels 2020 im Gallustheater in Frankfurt gezeigt.

»Kreppel satt im Theateratelier Bleichstraße 14 H« (17.03.2011)

(Alt)WEIBERZAUBER . Bei Ödmanns daheim, Gundula lädt ein.

Es hat sich ausgezaubert in Gundulas Wohnzimmer. Die närrischen Tage sind vorbei. Die Wohnzimmerkulisse ist abgebaut und die schwarzen Bühnen­vorhänge hängen da, als wäre nichts gewesen. Doch alle Besucher, die sich an einem der vier Abende zum „(Alt)Weiber­zauber“ im Theateratelier Bleichstraße 14 H einfanden, werden sich mit einem Schmunzeln an die unterhaltsamen Stunden erinnern.

Gundula Ödmann und ihre Freundinnen haben „die Hütte gerockt“ und ein Feuer­werk der guten Unterhaltung abgebrannt. Dank der Teilstreckenbeauf-tragten Elvira Schröder war dieser „Privat-Max-Event“ in Gundulas Wohnstube nach allen Seiten abgesichert, auch wenn Gundula nahe am Rande eines Nervenzusammenbruchs agierte: „Mir brenne gleisch mei Sischerunge dursch!“. Die Gastgeberin wurde mit den Festvorbereitungen einfach nicht fertig und hatte zu ihrem großen Schreck auch noch vergessen die Kreppel zu besorgen. „Kreppel brauch isch unbedingt.“ Denn Gundula wollte mit ihren Freundinnen richtig nostalgisch Fasching feiern und das geht ohne Kreppel nicht. Außerdem sollte jede eine Überraschung fürs Programm mitbringen.

Zu allem Überfluss, aber zum besonderen Vergnügen der Zuschauer kamen jede Menge, allerdings ganz anders geartete Überraschungen bei Gundula hereingeplatzt. Zwischen persönlicher Reiseberatung durch Rita Schwanthaler, die beim Reizwort „Krise“ direkt zum Fenster hereinkletterte, um ihre Reiseangebote in Krisengebiete anzupreisen und individueller Wellnessbehandlung durch Frau Dr. Kittmann, wusste Gundula bald nicht mehr wo ihr der Kopf stand, wollte sie doch weder weg, noch Faltenglättung, denn die Bude hockte mit Gästen voll.

Der explosive Auftritt der Zauberin Michelle erschreckte Gundula fast zu Tode, verschaffte ihr aber ein wenig Luft, um doch noch Kreppel zu besorgen, während „Zaubersternsche“ Michelle „nach de Leut gucke“ sollte. Nebenbei zauberte Michelle mal schnell die Dekoration an die Wände und entdeckte Mentalisten im Publikum, u. a. auch Oberbürgermeister Horst Schneider, der demnach wohl auch den Wahlausgang voraussagen könnte. Mit viel Verspätung kam Gundulas Freundin Helga aus Kulmbach angereist. Sie kämpfte mit der Großstadtluft und der Offenbacher Mentalität an sich, rang mit ihrem eigenen Gefühlsüberschuss und wehrte sich standhaft gegen ihr Stimmungstief.

Kaum angekommen drohte ein Überfall. Der „Taliban“ stand vor der Tür, hing an der Wand und dröhnte aus dem Radio. Halb­nackte Mädchen, ein schlimmer Unfall, Gundula nicht da und das alles auf dem kriminellen Pflaster in Offenbach. Helga trank sich ihren Aufenthalt in Offenbach mit dem ein- oder anderen Gläschen Bowle erfolgreich schön und schwelgte in Erinnerungen an ihre Jugend. Als Gundula und Helga endlich im Wohnzimmer vereint waren, konnte es eigentlich losgehen. Die Kreppel waren besorgt, der vermeintliche Taliban enttarnte sich selbst als Freundin Petra aus Rumpenheim, die zur Faschings­feier als Bauchtänzerin auftreten wollte. „Wie so e Fetzje Stoff die Mensche doch verännert…“

Zur Komplettierung des närrischen Weiberkleeblatts fehlte nur noch Nachbarin Michelle, die aufs Stichwort ihren zweiten explosiven Auftritt hatte. Jetzt stand der Feier nichts mehr im Wege und alle freuten sich auf die vorbereiteten Überraschungen. Aus dem Publikum wurde ein „Freiwil­li­ger“ ausgewählt und mitten ins Wohnzimmer platziert. Die Zuschauer staunten nicht schlecht, welch verborgene Talente in ihren Reihen saßen. Im stilechten Zauberkostüm legte der überraschte Zuschauer eine gekonnte Zaubernummer auf den Teppich – klar, Zauberin Michelle griff ihm dabei unter die Arme. „Wie im richtigen Leben – die Frau macht die Arbeit, der Mann kriegt den Applaus“, ließen Gundula und Helga einstimmig verlauten. Die Stimmung war auf dem Siedepunkt, als die vier Freundin­nen in einer mitreißenden Choreografie zum Finale noch einen draufsetzten.

Petra Kamalu, Michelle Spillner, Sabine Scholz und Ulrike Happel erwiesen sich laut Publikumskommentar als „wahre Stimmungskanonen“. Bombig – bombastisch. „Un im nächste Jahr gibt’s e Fernsehübertrachung…….“

Fotos: Hans-Jürgen Herrmann

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»Fettes Programm und gefüllte Kreppel« (20.02.2010)

Wenn Berthold aus dem Haus ist, tanzt Gundula auf dem Tisch

Offenbach (dk). Blitz und Donner krachen aus der Nachbarwohnung bis in Gundulas gute Stube. Zauberin „Mischelle“ hat wieder einen Trick ausprobiert. Brühwarm erzählt sie es der schrulligen Kittelschür­zenträgerin, die mit Staubsauger und Staubtuch Bertholds Spruen verwischt. Denn der ist beim Skatspiel und Gundula hat sturmfreie Bude. Grund genug, sich Freundinnen einzuladen. „Mischelle“ inklusive, die gerade recht kommt. Denn Gundula muss noch Kreppel besorgen. Also bricht „Frollein Mischelle“ gleich mit dem Rauchverbot im Theatersaal, pumpt unbedarfte Eintrittszahler an, um den gemoppsten Zehneuroschein dann aus der angerauchten Zigarette hervorzuzaubern. Applaus! Auch für Rita Schwanthaler vom Reisebüro, die vom Balkon aus in die Ödmannsche Wohnung einsteigt und ihre Reiseangebote anpreist.

Mit dabei auch die Sonderfahrt „Faschings­flucht im Butterkutter.“ Zitate aus vorheri­gen Produktionen, die auch für viele Gäste unvergessen geblieben sind. Gundula hat indes wohl vergessen, dass sie sich Helga aus Bayreuth eingeladen hat. Denn die steht schließlich wie bestellt und nicht abgeholt auf dem frisch gesaugten Teppich der ehelichen Tatsachen und plaudert nachvollziehbar von ihrem „Willi,“ der es kaum noch aus dem Fernsehsessel schafft. Wie sich die Ehen gleichen! Ob in Offenbach oder Bayreuth. Da ist Hopfen und Malz verloren und selbst die Wellnessfachberatungen von Elke und Monika sind da Perlen vor die Säue, was die gealterte Männlichkeit der Ehepartner angeht.

Aber schließlich war auch „Alt-Weiber­fastnacht“ angesagt im Theateratelier. Und deshalb lag auch die Ordnung im Mietbunker irgendwo in Offenbach in den bewährten Händen der Teilstreckenkon­trolleurin Thea Puppick. Ein Programm von Frauen nicht nur für Frauen. Drei ausverkaufte Vorstellungen lockten auch viele Männer ins Theateratelier, die sich davon überzeugen konnten, wie es bei ihnen zu Hause abgeht, wenn der Skatabend angesagt ist und der Herr im Haus außer Haus ist. Erhellende Erkenntnisse offenbarten sich da den Männern, die gesprochene und gespielte Wahrheiten allerdings mit Fassung trugen. Schließlich war ja auch Fassenacht. Da drückt die Zielscheibe weiblichen Spotts auch mal ein Hühnerauge zu. Außerdem gabs ja noch Wegzehrung: Kreppel für alle gab es am Ende. Dank an Bäcker Beck für die großzügigen Krapfenspenden zur andeutungsweisen Sättigung der Massen.

Fotos: Jochen Anderle

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»Die Prinzessin und der Rapper« Premiere (14.05.09)

Mit grossem Erfolg hatte am 13.05.2009 die neue Eigenproduktion „ Die Prinzessin und der Rapper” des Ensembles Theateratelier 14H Premiere

Inszeniert von dem in der Theaterszene bestens bekannten Regisseur Jürg Schlachter aus München überzeugen Sabine Scholz als der von zu Hause weggelaufene »Rap« und Ulrike Happel als die aus dem Märchenland verbannte »Prinzessin Unzel«. Ein brillantes Stück aus der Feder von Dieter Kögel.

Die Geschichte handelt davon, wie die beiden sehr gegensätzlichen Figuren gemeinsam einen Weg finden, um aus ihren individuellen Schwierigkeiten und Konflikten heraus zu kommen. Sie erzählt von Lebensart und -umständen von Rap und Unzel, die sich langsam annähern und voneinander lernen, dass man auch

Erwachsenen Paroli bieten und sich für eigene Interessen einsetzten muss, um Veränderungen zu bewirken.

Vielen Dank an die Klasse 3a der Uhlandschule in Offenbach und der Schulleiterin Frau Schranz, die durch grosses Engagement die Produktion unterstützt haben. Ausserdem haben wir uns sehr darüber gefreut, dass die SchülerInnen der Alteburgschule aus Biebergemünd/Kassel keine Mühen gescheut hat, bei der Premiere in Offenbach dabei zu sein.

Fotografiert von Hans-Jürgen Herrmann und Jochen Anderle

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Funkeldunkel – Lichtgedicht (28.04.09)

Am 28.04.2009 fand im Rahmen des Kinder- und Jugendtheaterfestivals Rhein-Main „Starke Stücke” eine wunderbare Veranstaltung mit dem Ensemble des „Theater der Jungen Generation, Dresden” statt. „Funkeldunkel – Lichtgedicht” , ein Theaterstück für Menschen ab 2 Jahren –
ein tolles Theatererlebnis! (fotografiert von Hans-Jürgen Herrmann)

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