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TUSCH-Projekt

Die TUSCH-Partnerschaft zwischen dem Theateratelier vom Projekt Bleichstraße 14H / Offenbach und der Grundschule Bieber/ Mauerfeldschule in Offenbach startete mit Beginn des Schuljahres 2018/19 und befindet sich jetzt im dritten Jahr der Zusammenarbeit.

Die Kooperation der beiden Institutionen besteht schon einige Zeit und basiert neben theater-pädagogisch vorbereiteten Theaterbesuchen unterschiedlicher Klassen der Außenstelle der Grundschule Bieber im Stadtteil Bieber – Waldhof (Ottersfuhrstraße), auf einem intensiven Theaterworkshop im Rahmen einer Projektwoche. Ziel dieser Zusammenarbeit war und ist es, den SchülerInnen Theaterarbeit in all ihren Facetten (Stückentwicklung, Bühnenbild und Schauspiel) näher zu bringen.

Das aktuelle TUSCH-Projekt in der Klasse 4b, an dem insgesamt 12 Schülerinnen und 11 Schüler im Alter zwischen 9 und 11 Jahren teilnehmen, setzt sich auf Wunsch der Kinder theatral mit dem Thema Plastikmüll auseinander. Es wurde schon im Schuljahr 19/20, zu „3b-Zeiten“, begonnen und musste pandemiebedingt pausieren. Die Beschäftigung mit der Müllproblematik stand zu dieser Zeit an der Schule mit im Fokus der Bildungsarbeit.

Schon während des Startworkshops im Oktober 2019 zeichnete sich ab, dass die Kinder starkes Interesse und Spaß an szenischem Spiel, Arbeit mit Objekten und Stückentwicklung haben. Dies ist die Basis für die Zusammenarbeit der Kinder mit den Schauspielerinnen Ulrike Happel und Sabine Scholz und der begleitenden Klassenlehrerin Frau Franke. Das Stück „Klassenfahrt mit Nebenwirkung“, an dem auf Wunsch der Kinder die Proben jetzt fortgesetzt werden, entstand aus den Ideen und den sehr spielfreudigen Improvisationen der SchülerInnen. Es war geplant, es im Juni im Rahmen des TUSCHpektakels 2020 im Gallustheater in Frankfurt zur Aufführung zu bringen, was leider wegen der Corona-Krise nicht stattfinden konnte. Im Einvernehmen mit der Schulleitung und der Projektleitung von TUSCH wird die Theaterarbeit mit der 4b fortgesetzt. Den TUSCH-Regularien entsprechend sind die Schauspielerinnen normalerweise nur für ein Schuljahr in der gleichen Klasse. Alle Beteiligten freuen sich nun auf die erneute Zusammenarbeit und hoffen, dass das Stück in 2021 einen erfolgreichen Weg auf die Bühne und zum Publikum findet…

Was tut sich? Theateratelier 14H in Corona-Zeiten

Theateratelier Bleichstraße 14H im Shutdown

Wie alle Theater ist auch die Spielstätte von Projekt Bleichstraße 14H e.V. für Vorstellungen auf unbestimmte Zeit geschlossen. Trotzdem tut sich was im Theateratelier.

Das Ensemble hat die Endproben zu einem neuen Stück abgeschlossen. Der Beginn des zweiten Lockdown im Dezember hat die Probenarbeiten an der Neuinszenierung „Die Schneekönigin 2.0“ – ein Schauspiel mit Tanz und Videosequenzen – nach dem Märchen von Hans Christian Andersen allerdings ein paar Wochen eingefroren. Doch neben Textarbeiten und Requisitenbau, gab es in der auferlegten „Eiszeit“ einiges an betriebsorganisatorischen Dingen zu erledigen, die die Zukunft des Spielbetriebes sichern und effizienter gestalten sollen.

Durch die Unterstützung des Hess. Ministeriums für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen mit Hilfe von Lottomitteln konnte die schon lange geplante LED-Lichtanlage angeschafft werden. Jetzt kann zukünftig der Stromverbrauch reduziert und nachhaltiger gearbeitet werden.

Darüber hinaus konnte das Theateratelier inzwischen dank einer Förderung der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien durch das Programm „Neustart Kultur“ über die DTHG (Deutsche Theatertechnische Gesellschaft) u.a. mit virenkillenden Luftreinigungsgeräten ausgestattet werden. Dementsprechend gut vorbereitet konnte unter noch sichereren Voraussetzungen die Probenarbeit – und hoffentlich auch bald der Spielbetrieb – wieder aufgenommen werden.

Zur geplanten Premiere Anfang Februar mit Publikum konnte es leider nicht kommen. Wir sind jedoch zuversichtlich unsere Theaterstücke im 1. Halbjahr 2021 wenigstens für einzelne Schulklassen und Kitagruppen anbieten zu können, sobald sie wieder das Theater besuchen dürfen. Diese Sondervorstellungen hat das Theater schon vergangenen Herbst zur Freude der SchülerInnen und auch der LehrerInnen durchgeführt. So hoffen mit dem Theaterensemble sicher nicht nur viele Kitas und Schulen auf ein baldiges „Vorhang auf!“

DIE SCHNEEKÖNIGIN 2.0

Proben zu Schneekoenigin 2.0
Probenfoto (Jan Happel) – Szene „Die Räuber“

Die Probenarbeiten für „DIE SCHNEEKÖNIGIN 2.0“, eine neue Eigenproduktion für die ganze Familie -nach dem Märchen von Hans Christian Andersen- sind abgeschlossen. Die geplante Premiere mit Publikum hatte, wie o.a., wegen der Theaterschließung nicht stattfinden können. Deshalb haben wir leider unter Ausschluss der Öffentlichkeit eine „Geisterpremiere“ feiern müssen. Um diese ohne FFP2-Masken spielen und Videoaufnahmen machen zu können, unterzogen sich die Ensemblemitglieder einem Corona-Test. Einen Blick in die Kulissen und ersten Einblick zum Stück geben wir unseren neugierigen TheaterfreundInnen schon mal mit dem Videotrailer. Die öffentliche Premiere ist pandemiebedingt auf Dezember verschoben.

Zum Stückinhalt:

Die bildreiche Geschichte von Kay, der von der Schneekönigin in ihren Eispalast entführt wird und Gerda, die ihren Freund sucht und befreit, wird in unserer Inszenierung mit vielfältigen Ausdrucksmitteln modern umgesetzt. Wenn man die große Faszination der digitalen Medien auf Kinder und Jugendliche einbezieht, ihr Eintauchen in virtuelle Welten mit Computeranimationen, Perfektion und Konsumanreizen, könnte man das Internet mit den unendlichen Möglichkeiten als eine moderne „Schneekönigin“ betrachten. Aber neben aller Digitalisierung sind wir als Menschen auf persönliche Kontakte, Familie und Freunde angewiesen. Davon erzählt diese Geschichte auch.

In unserem Theaterstück wird die digitale Welt der Schneekönigin zum virtuellen Gefängnis für Kay, aus dem Gerda ihren Freund schließlich unter großem Einsatz befreien kann.

Spiel: Ulrike Happel, Sabine Scholz / Tanz und Spiel: Astrid Smits, Amadeus Pawlica / Musik: Ralf Sommer / Text: Sabine Scholz / Künstlerische Beratung: Ralf Reichard / Video: Jochen Anderle / Kostüm: Jan Happel / Bühnenbauten: Hagen Bonifer / Requisite: Ulrike Happel, Sabine Scholz / Technik: Andreas Hümmer

Dank an das Hess. Ministerium für Wissenschaft und Kunst, die Kulturstiftung der Städt. Sparkasse Offenbach am Main, die Dr. Marschner Stiftung und das Amt für Kultur- und Sportmanagement Offenbach für die Projektförderung.

Videotrailer „DIE SCHNEEKÖNIGIN 2.0“ von A. Pawlika
(Um diese ohne FFP2-Masken spielen und Videoaufnahmen machen zu können, unterzogen sich die Ensemblemitglieder einem Corona-Test.)

Probenfotos von Hans-Jürgen Herrmann

Wann wieder spielen?

Theateratelier 14H mit Familienvorstellungen im Capitol Offenbach

Kartenverkauf unter Telefon: 0160-96709669 oder per E-Mail: dasensemble[at]theateratelier.info

Voraussichtlich zeigt am Sonntag, den 13. Dezember um 15 Uhr, das Ensemble Theateratelier 14H im „Kleinen Offenbacher Kultursalon“ (Max Dienemann Saal/Universum) im Capitol das TheaterstückDer Teufel mit den drei goldenen Haarenfür Kinder ab 5 Jahren.

Der Preis für Erwachsene und Kinder beträgt pro Karte 7 Euro. Der Eingang zur Spielstätte im Capitol befindet sich in der Goethestraße.

Unterstützt wird das Projekt vom Amt für Kulturmanagement der Stadt Offenbach, den Stadtwerken Offenbach, der Bürgerstiftung und den Freunden des Capitol Theaters Offenbach e.V. Vielen Dank dafür!

Ab 2. November mussten alle schon vereinbarten schulinternen Vorstellungstermine bei uns im Theater bzw. in den Grundschulen wieder abgesagt werden. Warten wir ab, was passiert… Wir sind bereit zu spielen und freuen uns auf unsere nächsten Auftritte!

DICHTUNG in Zeiten von Corona – Poesie des Ungewöhnlichen

Von wegen Verdichtung, jetzt ist distanzierte Nähe gefragt. Sehen Sie selbst.

KUHRONA

Alles fällt aus! Im Mai hat es auch unsere Vorstellungen mit dem Stück „DIE KUH ROSMARIE“ und die Familienveranstaltung in der Spielreihe „Süßer Sonntag“ erwischt. Aber, jammern hilft nicht und deshalb haben wir nicht die Däumchen, sondern ein neues Video gedreht: KUHRONA. Schaut Euch an, wie es bei ihr zugeht und macht danach einen Ausflug auf den Bauernhof zur Kuh Rosmarie in Zeiten vor CORONA. Ihr dürft sogar essen und trinken dabei, was im richtigen Theater ja nicht erlaubt ist. Wir wünschen Euch viel Spaß!

Vielleicht bekommt ihr ja danach Lust selber etwas zu tun. Ein Bild zu malen, ein Papiertheater zu basteln oder eine eigene Geschichte zu schreiben? Macht worauf ihr am meisten Lust habt und schickt es uns. Wir denken über eine virtuelle Ausstellung eurer Bilder oder eine Lesung eurer Geschichten nach…

Schöpfung – Geschichten UM die WELT

Im Theateratelier Bleichstraße 14H war die „Schöpfung“ in vollem Gang. Probenprozess. Schauspielerinnen, Musikerin und Regisseur in intensiver Arbeit an Darstellung, atmosphärischen Klängen und Liedkompositionen, letzte Arbeiten am Bühnenbild, Kostüm und den Bildsequenzen mit dem Videokünstler.

Auf der Bühne erwachen drei Göttinnen aus einem langen und erholsamen Schlaf.

Die Frage „Wie lange haben wir geschlafen?“ wird mit „Sehr lange, wir waren seit unserer Schöpfung nicht mehr wach.“ beantwortet. In ihrer Rückerinnerung lassen die Schöpferinnen voller Begeisterung für das eigene, so geniale Schaffen den Entstehungsprozess noch einmal aufleben. Sie feiern ihre Schöpfung, doch kleine Irritationen blitzen auf, die sich zu massiven Störungen steigern. Die Lebenskreisläufe sind unterbrochen. Die Göttinnen beschließen der Sache auf den Grund zu gehen und begeben sich auf die Erde. Sie erfahren von einem Wesen namens „Mensch“, das sich unbemerkt von ihnen entwickelt hat. Der Mensch fällt nicht in ihre Schöpfungsbereiche…stört diese aber erheblich. Er macht sich überall breit, müllt alles zu und hat keinen Respekt vor ihrer schönen Schöpfung…

…und in „dieser schönen Schöpfung“ gibt es plötzlich „Corona“ mit seinen Folgen auf das gesamte menschliche Leben und Tun. Regional. Länderübergreifend. Weltweit.

das menschenleere Theateratelier

10 Jahre Eigenproduktion Kindertheater von »das ensemble THEATERATELIER 14H« (24.09.2018)

Am 9. September feierten wir mit geladenen Gästen 10 Jahre Eigen­produktion Kindertheater von »das ensemble THEATERATELIER 14H« und Start des Herbst/Winterprogramms 2018/19. Zu diesem Anlass spielten Ulrike Happel und Sabine Scholz ein Medley aus allen gemeinsamen Kindertheater­produktionen, als Kostüm dienten Kopfbedeckungen und Nasenmasken aus allen Stücken, sowie kurze Originaltexteinschübe in neuer Sinnfindung; das Ganze musikalisch unterstützt von der Musikgruppe »Los Amigos«, die allen Projekt Bleichstraßenkennern keine Unbekannten sind.

Die Stimmung war klasse, die Geburtstagstorte köstlich und die Tanzbeine geschmeidig. Das Programm wurde noch durch den Heinrich-Heine-Club Offenbach und kurze Spielszenen einiger Gruppenmitglieder der Improtheatergruppe »Restrisiko«, die im November eine Veranstaltung im Theateratelier haben, bereichert. An dieser Stelle noch ein Dankeschön an Anna-Fee Neugebauer vom Amt für Kultur- und Sportmanagement der Stadt Offenbach für ihre herzliche und sehr wertschätzende Rede zu unserer Kindertheaterarbeit.

Anschnitt der Geburtstagstorte

Die Holzklasse ist passé, es lebe das Polster! (24.09.2018)

Ab jetzt wird es bequemer auf der Tribüne und beim Theatergenuss. Dank der finanziellen Unterstützung der Dr. Marschner-Stiftung (Offenbach am Main) kann unser Publikum auf schönen Polster­bänken Platz nehmen. Die Bänke wurden von Nils Wildegans und Marcus Morgenstern überarbeitet und rechtzeitig vor unserem Fest am Sonntag den 9. September installiert.
Unsere Gäste zu »10Jahre Kindertheater-Eigenproduktionen« waren die Erstplatzierten und ihr Sitz-Test-Urteil fiel allgemein sehr gut aus. Für alle, die noch nicht testen konnten, gibt es noch ausrei­chend Gelegenheit während unserer Herbst/Winter 2018/19 Spielzeit. Ihr und euer Urteil interessiert uns!
 

werkstatt_neue_baenke_rahmen
werkstatt_neue_baenke_sitz_und_lehne
werkstatt_neue_baenke_polster
theateratelier_neue_baenke_vor_einweihung

Papierwelten – Bilder von den Proben

Wir sind “abgetaucht” im Theateratelier, in unseren Proben zu der neuen Eigenproduktion mit dem spannenden Material Papier für Kinder ab 4 Jahren und Erwachsene. Wir…knüllen…knistern…falten…reißen… in unseren “Papierwelten”, hatten schon Probenbesuche von “kleinen Experten” und sind gespannt auf die Publikumsreaktionen bei unserer Premiere am Donnerstag, den 18. Mai um 11.00 Uhr. Hier schon einige Eindrücke …

DasViertelJahrhundertJubiläumsfest (14.09.2016)

Upps… schon vorbei?! Schön wars! Wer nicht dabei war, hat es leider verpasst!

Wie erwartet war DasViertelJahrhundertJubiläumsfest eine heiße Sache mit wärmenden Worten zu vergangenen und zukünftigen künstlerischen Aktivitäten und mit kalten Getränken.

Manch einer fühlte sich eher in der Sauna als in Künstlerateliers. Die »LOS AMIGOS« heizten zusätzlich mit heißen Rhythmen ein, die Stimmung kochte bei gefühlten 50°C und der Schweiß floss – nicht nur bei den tanzenden Gästen.

Dank an unsere Festgäste, alle Redner – Constanze Schneider, Ludo Kaiser, Günther Diehl, alle Freunde, Unterstützer und Kollegen! Dank an Annegret Kamara mit ihrem Kurzauftritt »Bella singt« und Harry Keatons zauberhafte Einlage. Danke für alle leckeren Buffettspenden!

Das neu gestaltete Foyer ( 10.02.2016)

Dank des tatkräftigen Einsatzes durch Joachim Veit, dem handwerkenden Kassenwart des Projekt Bleichstraße 14 H e.V. und Nils Wildegans mit seinen vielseitigen Fähigkeiten, u.a. als Veranstaltungstechniker, Bühnenbildner, Handwerker, Ideengeber… ist unser Foyer zum echten Schmuckstück geworden. Neue Raumkonzeption und Farbgebung haben das Ambiente aufgefrischt und lassen den Raum offener wirken.
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Raumkonzept: Nils Wildegans


Das großformatige Gemälde „das wüste lebt“ von Pelusa Petzel, das während der Probenarbeiten zu eben dieser Stadttheaterproduktion 2004 in der alten Schlosserei der EVO entstand, hätte im neu gestalteten Foyer zu unserem Bedauern keinen Platz gefunden.

Eine gute Lösung dieses Problems brachte der Vorschlag, das Gemälde in kleinere Bilder zu teilen. Diese Idee wurde von der Malerin bedenkenlos akzeptiert. So nahmen sich Pelusa Petzel, Andreas Masche und Jochen Anderle der Aufgabe des „Filetierens“ mit beachtenswertem Erfolg an.

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