Projekt Bleichstraße 14H e.V.   
IN DIE WAND GERITZT
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Neun Menschen waren es, die das Projekt Bleichstraße im August 1991 gegründet haben. Inzwischen sind wir ein Jahrtausend weiter. Und - wie solls anders sein - viel hat sich verändert. Auch die Besetzung im Theateratelier. Neue Gesichter tauchten im Laufe der Geschichte auf, und verblassten wieder. Gestandene Mitstreiter schieden mit Wehmut und Erleichterung, diesen „Klotz am Bein” und an der privaten Geldbörse los zu werden. Doch ohne die „Ehemaligen” wäre das Theateratelier nicht da, wo es heute ist. Erinnert sei an
Ralf Reichard, vehementer Mitbegründer des Projekts, Motor der Weiterentwicklung in kreativer und baulicher Hinsicht. Unermüdlicher Streiter um Fördergelder, Verputzer, Maurer, Steineschlepper, Lichtmeister. Und nebenbei noch mit Produktionen des Cargo Theaters Preise abräumend. Ein „Urgestein” des Projektes, das uns nach wie vor die Treue hält. Danke!
Torsten Blunk, bekannt als „Kurt” mit seinem Felltierchen Klaus in der Hosentasche, was hat er geschwitzt im ,Strahlenschutzanzug', als die Glaswollenisolierung in die Atelierdecke eingebracht wurde.
Martina Winnemuth füllte den Raum über Jahre mit Chi-Energie. Und verlangte mit gutem Recht für die Wochenendworkshops eine gewisse Klarheit im Raum, die ihm sehr gut getan hat (leider hat dieser Zustand des Theaterateliers meist nicht mal bis zur nächsten Veranstaltung gehalten).
Pelusa Petzel sei genannt, die dem Projekt von Beginn an mit der Gruppe „Pati Patu” über Jahre die Treue gehalten und schließlich ihre wahre Bestimmung in der Malerei gefunden hat. Thematisch aber immer noch mit uns verbunden. Das große Wandbild im Foyer, entstanden während der Probenarbeit zu das wüste lebt im Jahr 2004 in der alten Schlosserei der EVO, zeugt von der nach wie vor innigen Verbindung.
Thomas Werner, ebenfalls Mitbegründer des Projekts und immer da wenn es heißt: "Thomas, könntest du mal...". Einer, der sich auch für nichts zu schade ist. Ob es um das freie Schwingen des Putzlappens geht, um Thekendienst, um Veranstaltungsbetreuung oder um die Rolle des Streichholzkarlchens in das wüste lebt. Daneben noch mit dem „Mimentheater Die Grenzgänger” immer wieder zu Gast im Theateratelier. Danke, Thomas! Und dass Anetta das mitmacht und mitmacht, wenn es bei uns eng wird, das ist Klasse!

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